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5 Fragen an Familie Jakobi, Bestattungsinstitut Jakobi

Im ländlichen Bickenriede legte Karl-Alfred Jakobi – ehemals Reitlehrer, der durch eine Tierhaar­allergie seine Berufung als Bestatter fand – den Grundstein für das Bestattungs­institut Jakobi.

Damals packte bei seiner Unternehmens­gründung die ganze Verwandtschaft mit an. Heute sind seine Nichte, Stefanie Welke, und sein Neffe, Philipp Jakobi, Teil des Teams. Und nicht zu vergessen: Karl-Alfreds Frau Kerstin, die das Institut mit ihrer einfühl­samen Art als Trauer­rednerin bereichert. Ein echter Familien­betrieb!

Wie starker Familien­zusammenhalt, gute Entscheidungen und eine außerordentliche Kunden­orientierung das Bestattungs­unter­nehmen vom Wettbewerb abheben, erfahren Sie im folgenden Interview mit Philipp Jakobi und Stefanie Welke.

Was unterscheidet Ihr Bestattungshaus von anderen? Was macht Sie und Ihr Team aus?

Philipp Jakobi: Wir sind eine sehr große Familie und haben ein super Verhältnis zueinander. Wir helfen uns gegenseitig, Jung und Alt sind füreinander da. Dieser große Familien­zusammenhalt hebt uns von den Mitbewerbern ab und schafft ein Grund­vertrauen bei den Angehörigen. Und dieses Vertrauen enttäuschen wir auch nicht. Keiner kriegt bei uns was aufgeschwatzt. Wenn unsere Kunden einen einfachen Sarg wünschen, dann bekommen sie auch einen.

Stefanie Welke: Außerdem sind wir ein junges Team, das nahezu alles für die Angehörigen möglich macht. Wir versuchen jeden Wunsch umzusetzen, sind immer freundlich, jederzeit erreichbar, sehr kunden­orientiert und stehen mit Rat, Tat und digitalen Service­angeboten zur Seite.

Warum haben Sie sich für die digitale Kundenbetreuung über das MAX-Paket von Rapid Data entschieden?

Stefanie Welke: Ausschlag­gebend für den Einstieg in das MAX-Paket war für uns der Trauerfeier-Musik-Service. Die komfortable, riesige Auswahl über das Kunden-Center, dass wir dann die Playlist auf dem Handy haben und sie auch offline abspielen können – das hat uns überzeugt. Klar, erstmal muss sich das bei den Leuten durchsetzen, aber mittlerweile wird der Musik-Service in 70% der Sterbefälle genutzt. Und wenn die Oma keine Computer­erfahrung hat, unterstützen halt die Enkelkinder.

Philipp Jakobi: Dass wir dann aber mit dem Gedenkportal im MAX-Paket so einen Erfolg haben würden, hätten wir nie erwartet …

Tatsächlich ist bei Ihnen in nahezu 100% der Sterbefälle eine Gedenkseite gewünscht – wie kam es dazu?

Philipp Jakobi: 2019 haben wir uns eine Website mit Gedenkportal von Rapid Data erstellen lassen. Wenn jemand bei uns in der Region verstirbt, ist es mittlerweile so, dass zuerst ins Jakobi Gedenkportal geschaut wird. Auch Ortschronisten suchen für die Gedenkseiten gerne Bilder und Geschichten der Verstorbenen heraus.

Stefanie Welke: Das Gedenkportal war ein richtiger Booster für uns, es schafft eine größere Verbindung zu unseren Kunden, hat uns bekannter gemacht und am Markt noch mehr gefestigt. Wir stellen die Trauer­anzeige, bevor sie in der Zeitung erscheint, ins Gedenkportal. Es ist verrückt, wenn wir eine Gedenkseite noch nicht erstellt haben, rufen sogar Menschen außerhalb der Trauer­familie bei uns an und fragen, wo sie denn ist.

Wie erklären Sie Kindern den Tod und älteren Menschen ihre digitalen Dienstleistungen?

Philipp Jakobi: Wir zeigen Jung und Alt bei Bildungs­angeboten der Kirchengemeinden die praktische Sicht auf den Tod. Erklären, was beim Abschied alles möglich ist, welche Bestattungs­arten es gibt und wie der Verbrennungs­prozess im Krematorium verläuft.

Was unsere digitalen Dienst­leistungen und ältere Menschen angeht – da besteht grundsätzlich seit Corona eine große Offenheit. Die Menschen sehen den Mehrwert in unserer digitalen Unterstützung zum Beispiel durch das Kunden-Center von Rapid Data, das durch die einfache Trauerdruck­abstimmung und den Musik­service immer mehr Zulauf erhält.

Für die Familien ist die zusätzliche digitale Betreuung über das Kunden-Center sehr angenehm – sie fühlen beim Aufnahme­gespräch nicht mehr den Druck, sofort entscheiden zu müssen. Außerdem kommt die Möglichkeit, den Abschied über das Kunden-Center aktiv mitzugestalten, sehr gut an. Natürlich gibt es Angehörige – egal welchen Alters – die weniger technikaffin sind. Da hilft dann oft ein Familien­mitglied aus.

Stefanie Welke: Jedenfalls haben wir durch das Kunden-Center viel weniger telefonische Zwischenfragen – ob bei der Musik­auswahl, beim Trauerdruck oder den Abmeldungen.

Möchten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen noch etwas mitgeben?

Philipp Jakobi: Bleibt euch selbst treu und seid bei dem, was ihr macht, authentisch!

Mein Onkel hat mir beigebracht, den Tunnelblick abzulegen. Er bremst mich nie. Ich sollte mich aber bei allen wesentlichen Entscheidungen fragen: Was bringt das unserem Bestattungsinstitut Jakobi, was bringt das den Angehörigen. Genau das gebe ich auch unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter und kann diese Art Entscheidungen zu treffen, nur jedem empfehlen.

Vielen Dank für diese spannenden Einblicke, liebe Familie Jakobi!

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