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5 Fragen an Martin Schulte, das bestattungshaus Schulte

1999 übernahm Bestattermeister und Thanatologe Martin Schulte aus dem nordrhein-westfälischen Bönen das bestattungshaus Schulte von seinen Eltern. Mittlerweile ist sein Unternehmen mit dem Stammhaus und 5 Filialen vor Ort. Sich schnell für neue Dinge zu begeistern, sie dann kritisch zu prüfen und schließlich alle Chancen zu nutzen – das ist typisch für Martin Schulte. So trifft er zum Beispiel mit seinem Gedenkportal genau den Puls der Zeit – das zeigen über 68.000 Klicks in nur drei Monaten. Kurz gesagt: Was Martin Schulte anpackt, das macht er eben richtig. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Schulte-Kulissen und freuen Sie sich auf viele hilfreiche Anregungen!

Was macht denn für Sie einen guten Bestatter aus?

M. S. Als junger Mann habe ich zunächst Rettungsassistent beim Roten Kreuz gelernt. Mein Ausbilder meinte damals zu mir: „Martin, wenn du einmal selbst auf dem Boden liegst, wie soll dir da geholfen werden?“ Dahinter steht „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg auch keinem andern zu!“. Ein Motto, das mich zu einem guten Rettungsassistenten und Bestatter gemacht hat. Damit meine ich: Ein guter Bestatter begegnet Angehörigen mit Ehrlichkeit, auf Augenhöhe und geht behutsam mit den Verstorbenen um – so wie er sich das für sich selbst wünschen würde. Diesen Grundsatz leben wir im bestattungshaus Schulte Tag für Tag und das steckt auch in unserem Slogan „In guten Händen.“ Wir achten das Leben, möchten es sogar retten  – beispielsweise haben wir einen Defibrillator im Haus – und wenn es zu Ende ist, geht es für die Angehörigen und Verstorbenen bei uns mit gleicher Würde weiter.

Dieses vorne hui, hinten pfui wie in einem edlen Restaurant, wo man lieber nicht in die Küche guckt, gibt es bei uns nicht. Natürlich passieren auch uns Fehler, aber dank unseres Qualitätsmanagements machen wir sie nicht wieder. Ein guter Bestatter bietet Qualität. Klar kostet das Geld, aber es ist angemessen und wichtig für einen würdevollen Abschied. Das ist das gleiche wie mit PowerOrdo und Scrivaro von Rapid – wir sind dadurch mit der Auftragsbearbeitung und dem Trauerdruck mindestens 15 bis 20 Minuten pro Auftrag schneller als unsere Kolleginnen und Kollegen, die irgendwelche anderen Tools nutzen. Ich muss keine Daten exportieren oder neu eingeben, reduziere dadurch Fehlerquellen und hab alles in einer Übersicht. Das ist Qualität, die den Arbeitsalltag für mich und meine Mitarbeiter leichter macht und uns hochgerechnet mehr Zeit für das Wesentliche schenkt. Das ist es allemal wert!

Welche Trends sehen Sie in der Bestattungsbranche?

M. S. Die Menschen haben immer weniger Zeit und kaum jemand möchte noch die Grabpflege übernehmen. Es ist an uns Bestatterinnen und Bestatter, ihnen Alternativen zur anonymen Beisetzung zu zeigen, damit sie einen Ort zum Trauern haben. Hier wird sich in Zukunft sicher noch einiges tun – ich sag nur Stichwort schöne, pflegefreie Gräber und virtuelle Friedhöfe.

Wir haben auch bemerkt, dass sich immer mehr Menschen für die Bestattungsvorsorge interessieren. Aber man muss das Thema auch aktiv ansprechen – wir machen das im Nachgespräch und auf Vorträgen zur Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung.

Ganz klar gewinnt auch das Thema Nachhaltigkeit für unsere Branche immer mehr an Bedeutung. Wir selbst bieten umweltfreundliche Särge und Urnen und haben zwei Bestattungswagen mit vollelektrischem und mit Hybrid-Antrieb. Das fällt sehr positiv auf dem Weg zur Kirche und zum Friedhof auf. Auch müssen die Angehörigen nicht mehr hinter Abgasen hinterhergehen.

Ein weiterer, großer und vor allem wachsender Trend ist die Digitalisierung der Bestattungsbranche, die durch Corona enorm vorangebracht wurde. Da waren wir froh, mit Rapid als Partner bereits weit vor Corona uns digital aufgestellt zu haben und nicht bei null anzufangen. Dadurch konnten Angehörige unser eigenes digitales Kunden-Center samt Abmelde-Assistent und Trauerdruckabstimmung sofort nutzen!

Herr Schulte, Sie möchten, dass sich die Menschen mehr mit der eigenen Endlichkeit auseinandersetzen – wie gehen Sie das an?

M. S. Ich halte Vorträge in Schulen, habe vor Corona zu Krematoriumsbesichtigungen eingeladen und setzte mich generell gegen die Entsorgungsmentalität ein. Die entsteht oft nur dadurch, weil die Leute nicht wissen, wie sie mit dem Tod umgehen sollen. Deshalb bieten wir den Angehörigen die Möglichkeit, den Verstorbenen mitzuversorgen, zu pflegen, sich von ihm bei der Aufbahrung zu verabschieden, den Trauerbrief gemeinsam mit uns individuell zu gestalten und eine persönliche Gedenkseite mit Bildern der Erinnerung zu füllen.

Apropos Gedenkseiten: Innerhalb von nur 3 Monaten wurden Ihre Gedenkseiten über 68.000 Mal geklickt, wodurch Sie bei tausenden potenziellen Neukunden mit Ihrem Logo präsent waren. Was ist Ihr Geheimrezept?

Dass es eben nicht geheim ist! Was nützt der innovativste und beste Service, wenn niemand davon weiß? Deshalb rühren wir für unsere Online-Services wie das Gedenkportal kräftig die Werbetrommel. Aber nicht, indem wir Unsummen dafür ausgeben, sondern indem wir in jeder Traueranzeige darauf aufmerksam machen. Unter einem QR-Code samt Link laden wir dazu ein, auf der Gedenkseite eine Kerze zu entzünden. Dazu das kostenfreie Werbematerial von Rapid, das wir auch bei Partnern in unserer Region auslegen. So erfahren die Leute von unseren besonderen Leistungen, finden weitere Infos darüber auf unserer Website und werden in den meisten Fällen früher oder später zu Kunden.

Möchten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen noch etwas mitgeben?

M. S. Bildet euch weiter, bleibt nicht stehen, seid offen für neue Trends, aber hinterfragt sie auch. Und zieht die Leute auf eure Seite! Dafür ist das Rapid Gedenkportal perfekt. Es ist sogar werbefrei – und das punktet bei den Trauernden vor klassischen Zeitungsportalen.

Außerdem ist ein gutes Miteinander Grundvorausetzung für den Unternehmenserfolg. Das beziehe ich wie anfangs erwähnt auf den Umgang mit den Angehörigen, aber auch auf das interne Miteinander. Eine gute Atmosphäre nach innen und außen schafft Vertrauen und bindet eure Kunden und Mitarbeiter langfristig an euer Unternehmen.

Was ich noch sehr wichtig finde: Verpasst es nicht, auf den Digitalisierungszug aufzuspringen und sucht euch dafür einen Partner wie Rapid. Hier fühle ich mich als Teil der Familie, kenne viele Rapid Mitarbeiter persönlich und finde immer ein offenes Ohr, wenn ich ein Problem habe. Ich brauche mich um nichts zu kümmern, sogar die Updates laufen automatisch. So habe ich den Kopf frei für andere Dinge.

Vielen Dank, lieber Herr Schulte, für diese spannenden Einblicke!

www.bestattungshaus-schulte.eu

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