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Neue Zeiten, neue Wege: Trauerdruck ganz ohne Druck?

»Tempora mutantur et nos mutamur in illis«, heißt es treffend auf Lateinisch: »Die Zeiten ändern sich – und wir ändern uns in ihnen«. Dies gilt für unsere rasant beschleunigte Gegenwart wohl mehr denn je. Man muss nicht einmal besonders alt sein, um sich an Gewohnheiten zu erinnern, die früher als selbstverständlich galten. Ein paar Beispiele? Wenn man unterwegs jemanden anrufen wollte, suchte man eine öffentliche Telefonzelle auf. Der Film einer Fotokamera war irgendwann voll, dann konnte man eben keine weiteren Bilder machen. Das Navigationsgerät hielt einen Straßenatlas in der Hand und hieß Beifahrer.

Das Smartphone, die Digitalisierung und vor allem das Internet haben in fast allen Bereichen zu tiefgreifenden Veränderungen geführt. Auch die gedruckten Zeitungen bekommen diesen Wandel zu spüren. Zwar sind sie noch lange nicht verschwunden wie die Telefonzellen, aber die Zahl der Menschen, die sich ausschließlich online informieren, steigt von Jahr zu Jahr. Das hat zur Folge, dass die traditionellen Traueranzeigen auf gedrucktem Papier immer weniger gelesen – und umgekehrt – auch immer seltener geschaltet werden. Viele Angehörige haben kein Zeitungs-Abonnement mehr, und die meisten Verstorbenen sind der Öffentlichkeit nicht bekannt genug, um in den verbleibenden Printmedien eine nennenswerte Resonanz zu finden.

Von Analog zu Digital: Trauerkommunikation im Wandel

Ob Traueranzeige, Trauerkarte, Kondolenzliste oder persönliche Danksagung: Trotz der Veränderungen im neuen Kommunikationszeitalter ist die Bedeutung des Trauerdrucks ungebrochen. Er findet eben nicht mehr ausschließlich in der ursprünglich gedruckten Form statt. Auch das Trauern und Gedenken verlagert sich zunehmend in den digitalen Raum – von Online-Gedenkseiten bis hin zu ePapers von Zeitungen. Hinterbliebene können online nicht nur Nachrufe veröffentlichen, sondern auch Fotos und Geschichten teilen, die ein lebendiges Bild des Verstorbenen zeichnen. Darüber hinaus bieten interaktive Kondolenzbücher Freunden, Bekannten und Verwandten die Möglichkeit, ihr Beileid auszudrücken und Trost in der Gemeinschaft zu finden – und das ganz ohne geografische Grenzen.

Diese Entwicklung machen sich auch immer mehr Bestattungshäuser zunutze. Schließlich sitzen hier die eigentlichen Profis für Trauer und Gedenken, denen man zu Recht auch den digitalen Abschied zutraut. Auf den Gedenkportalen der Bestatterinnen und Bestatter kann nicht nur die Online-Version der traditionellen Traueranzeige veröffentlicht werden, sondern auch eine umfassende Würdigung des Lebens des Verstorbenen, die weit über das hinausgeht, was in gedruckten Traueranzeigen möglich ist. Aber auch echte Profis brauchen manchmal Unterstützung – und hier kommt das Layout-Programm Scrivaro ins Spiel.

Scrivaro – das Layout-Programm für Bestattungshäuser

Ob für die analoge oder rein digitale Verwendung: Als umfassendes Layout-Programm ermöglicht Scrivaro Bestattungshäusern, Trauerdrucksachen mit hoher Qualität und persönlicher Note zu gestalten. Es enthält alles, was zum Erstellen, Drucken und Veröffentlichen benötigt wird. Das Programm wurde exklusiv für Bestatterinnen und Bestatter entwickelt und enthält eine Vielzahl von Mustervorlagen, Gestaltungselementen sowie eine umfangreiche Sammlung von Sprüchen und Zitaten. Jeder, der schon einmal ein Textverarbeitungsprogramm genutzt hat, kann auch mit Scrivaro umgehen. Die Bedienung ist intuitiv und es sind keine grafischen Vorkenntnisse erforderlich, um schnell ansprechende Ergebnisse zu erzielen. Denn Hand aufs Herz? Wer hat heute noch Zeit, sich tagelang mit hochkomplexen Softwareanwendungen zu beschäftigen?

Doch mit Scrivaro lassen sich Trauerdrucksachen nicht nur ruckzuck erstellen, sondern auch vielseitig einsetzen. Beispiel Traueranzeige: Diese kann als druckfertiges PDF direkt an Zeitungsverlage geschickt werden und lässt sich gleichzeitig mühelos in das hauseigene Online-Gedenkportal integrieren. Die Brücke zwischen analoger und digitaler Welt schlägt auf Wunsch ein QR-Code, der auf der gedruckten Anzeige als direkter Link zum Internet-Angebot des Bestattungshauses fungiert – ein Ansatz, der den Hinterbliebenen einen erweiterten Zugang zu den Gedenkinhalten bietet und gleichzeitig als innovative Werbeform für das Bestattungshaus dient. Erfreulicher Nebeneffekt: Mehr Klicks auf der eigenen Internet-Seite bedeuten erhöhte Sichtbarkeit bei Google & Co.!

Zwischen Pixeln und Papier: Warum gedruckte Andenken unersetzlich bleiben

Eines ist sicher: So wie der E-Reader das klassische Buch nicht vollständig verdrängen konnte, wird auch in einer digital dominierten Welt der physische Trauerdruck seinen unverminderten Wert behalten. Es ist und bleibt etwas ganz Besonderes, ein gedrucktes Andenken in den Händen zu halten. Trauerdrucksachen wie Trauerkarten, Trauerbriefe und Danksagungen werden oft zu lebenslangen Erinnerungsstücken, die entscheidend zur Bewältigung des Verlustes beitragen – eine greifbare Verbindung zu dem, was wir lieben und was uns bleibt. Auch hier bietet Scrivaro perfekte Lösungen: Bestatterinnen und Bestatter können ihre erstellten Dateien mit einem Klick in bester Qualität selbst ausdrucken (oder natürlich von einer Druckerei ausdrucken lassen) und an ihre Kunden übergeben. Wie wir alle ist Scrivaro in beiden Welten zuhause – der digitalen und der analogen. Diese Dualität macht das Layout-Programm zu einem wertvollen Werkzeug in der modernen Trauerbegleitung.

Scrivaro ist ein integraler Bestandteil der führenden Bestattersoftware PowerOrdo von Rapid Data. Bei powerordoMAX + powerordoCLOUD haben Bestatterinnen und Bestatter sogar die Möglichkeit, alle Trauerdrucksachen direkt online mit den Hinterbliebenen abzustimmen. Weitere Informationen dazu finden Sie unter: www.rapid-data.de/scrivaro

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