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5 Fragen an Jano Gommer, Bestattungen Gommer

Der größte Unternehmenskiller für Jano Gommer ist der Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“. Im Interview verrät der engagierte Bestatter, wie digitale Tools seinen Alltag grundlegend verändert haben und wie er auf sehr schöne, erfolgreiche Weise Erinnerungen digital und analog bewahrt.

„Eine Karte landet in der Schublade, eine Zeitungsanzeige irgendwann im Müll. Unser Gedenkportal bleibt.“

Seit 1966 begleitet die Familie Gommer Menschen in der Grafschaft Bentheim – gewachsen aus einer kleinen Dorftischlerei, geprägt von drei Generationen und einer klaren Haltung: Jeder, der zu ihnen kommt, erhält genau das, was er in seiner Situation braucht. Standardfälle gibt es nicht.

Während seiner Ausbildung bei Bestattungen Dartmann lernte Jano Gommer PowerOrdo und das Gedenkportal kennen. Als er in den Familienbetrieb zurückkehrte, stand für ihn fest: Er arbeitet nur mit Rapid Data.

Das damals neu eingeführte MAX-Paket war für ihn schließlich genau die richtige Kombination aus Auftragsbearbeitungs-Software und digitalen Services. Denn für den engagierten Bestatter gehört die digitale Kundenbegleitung von Rapid Data untrennbar zur Philosophie seines Hauses: Angehörige entlasten, Wünsche möglich machen, Wege vereinfachen.

Im Interview verrät Jano Gommer, wie gut die modernen Services in kleinen Dörfern angenommen werden, warum „einfach machen“ oft der beste Weg ist und wie digitale Tools seinen Alltag grundlegend verändert haben.

Kennen Sie Vorurteile wie: „Das Digitale ist nichts für Dorf und nichts für Ältere“?

Solche Vorurteile kenne ich nur zu gut. Früher hatten wir selbst diese Denkweise – die Angst vor etwas Neuem, die Angst vor Veränderung. Aber mal ehrlich: Wenn wir uns nie an Neues herantrauen würden, würden wir heute noch auf Pferden reiten und nicht mit dem Auto fahren.

Aus Unternehmersicht ist ja genau dieser Satz „Das haben wir schon immer so gemacht“ der größte Killer. Und wer sagt: „Das brauchen wir nicht, darum kann sich irgendwann die nächste Generation kümmern“, der ist viel zu spät dran, weil die anderen längst vorbeigezogen sind.

Mittlerweile haben alle Bestatter um uns herum Rapid Data Software im Einsatz. Alle arbeiten mit dem Gedenkportal, alle nutzen die Online-Services. Das gehört hier in der ländlichen Region längst zum Standard und es wird super angenommen!

Ich wundere mich immer wieder, wie stark die Digitalisierung gerade bei älteren Menschen angekommen ist. Meine über 90 Jahre alte Oma hat Alexa in der Küche und einen Smart-TV. Die über 90‑jährige Oma von einem meiner besten Freunde schaut regelmäßig in unser Gedenkportal und zündet digitale Kerzen für Verstorbene an.

Viele ältere Menschen sind in Familien‑WhatsApp‑Gruppen, nutzen Social Media. Das ist längst Alltag. Und dann gibt es ja auch noch Kinder und Enkel, die ihnen vieles zeigen.

Was man nicht unterschätzen darf: Die älteren Generationen sprechen auch untereinander über solche digitalen Tools. Wenn die einen damit gut zurechtkommen, haben die anderen weniger Berührungsängste.

Kurz gesagt:„Nichts für Dorf, nichts für Ältere“ – diese Vorurteile sind komplett überholt und haben nichts mit der Realität zu tun.

Erklären Sie einmal in wenigen Worten den größten Nutzen Ihrer liebsten Rapid Data Softwarelösungen?

Mein Software-Liebling Nr. 1: PowerOrdo Auftragsbearbeitung
PowerOrdo ist unser Herzstück – alles läuft darüber, alles ist mit einander verknüpft. Wir geben die Sterbefalldaten nur einmal ein, und sie werden automatisch in jedes Dokument und jeden Online-Service übernommen. Also: nicht 20-mal „Inge“ schreiben und am Ende steht plötzlich ein „Ingo“. Das spart enorm viel Zeit und verhindert Fehler.

Mein Software-LieblingNr. 2: Gedenkportal
Das Gedenkportal ist für mich die modernste, einfachste und gleichzeitig schönste Art, über einen Sterbefall zu informieren – ein Ort des Trauerns und Erinnerns. Eine Karte landet in der Schublade, eine Zeitungsanzeige irgendwann im Müll. Unser Gedenkportal bleibt.

Auf unseren Gedenkseiten werden selbst nach Jahren noch digitale Kerzen entzündet. Manche Angehörige hinterlassen dort jeden Monat liebe Worte. Diese dauerhafte Präsenz schafft auch echte Kundenbindung – die Menschen bleiben mit uns und mit dem Erinnerungsort verbunden.

Mein Software-Liebling Nr. 3: Abmelde-Assistent
Einfach online Verträge ab- und ummelden – papierlos, ohne Porto, ohne endloses Hin und Her. Eine riesige Arbeitserleichterung und unsere Kunden sind begeistert von diesem Service.

Mein Software-Liebling Nr. 4: Erinnerungsbuch
Das Erinnerungsbuch ist wie das Gedenkportal in physischer Form: Alles, was online veröffentlicht wird, findet sich auch darin wieder.

Angehörige und Trauergemeinschaft sind oft richtig überwältigt und schwärmen davon. Viele können die Trauerfeier selbst gar nicht vollständig wahrnehmen, dafür ist das Erinnerungsbuch da: ein hochwertiges, bleibendes Erinnerungsstück, das man immer wieder zur Hand nimmt.

Mein Software-Liebling Nr. 5: Scrivaro Trauerdruck
Die Sterbefalldaten werden fehlerfrei direkt aus PowerOrdo übernommen. Dann läuft alles wie am Schnürchen: professionelle, schnelle Anzeigenerstellung, druckfertig – und direkt aus dem Programm an die Zeitungen versendet. Einfach top.

Mein Software-Liebling Nr. 6: Trauerfeier-Musik
Dieses Tool wird immer häufiger genutzt. Es ist unglaublich praktisch und spart viel Zeit. Die Angehörigen können ihre Musikwünsche ganz in Ruhe selbst zusammenstellen – und wir haben dann direkt die fertige Liste, ohne mühsame Recherche.

Mein Software-Liebling Nr. 7: Kunden-Center
Das Kunden-Center ist für uns das Zentrum der digitalen Kundenbegleitung. Wir können rund um die Uhr Hilfestellungen geben, ohne vor Ort sein zu müssen. Für die Familien ist das eine riesige Entlastung und ein Service, den sie wirklich schätzen.

Wir nutzen die digitalen Tools von Rapid Data jedenfalls sehr intensiv – und es ist schön zusehen, wie gut sie bei den Menschen ankommen.

Was hat sich durch die Softwarelösungen von Rapid Data für Sie verändert?

Wir haben den Aufwand für die Nacharbeit eines Sterbefalls halbiert. Die komplette Kommunikation läuft viel einfacher: Sämtliche E‑Mail‑Adressen und Kontakte sind sauber hinterlegt, wir können in kurzer Zeit alle Beteiligten informieren und haben alles an einem Ort gespeichert. Bei der Nacharbeit eines Sterbefalls können wir Institutionen super schnell benachrichtigen, ohne jedes Mal ein neues Schreiben zu formulieren – die Dokumentenvorlagen sind eine große Hilfe. Auch Angebote schreiben wir in kürzester Zeit.

Unser Gedenkportal wird täglich angeschaut. In einer Woche haben wir oft über 5.000 Besuche. Gerade im letzten halben Jahr kommen viele aktiv auf uns zu und möchten das Gedenkportal unbedingt nutzen. Gut, dass wir es nicht erst anschaffen mussten, sondern schon hatten.

Was mich besonders freut: Ich veröffentliche unsere Traueranzeige viel schneller als die Tageszeitung. Das ist wirklich ein Fortschritt!

Grundsätzlich sind durch die digitale Kundenbegleitung von Rapid Data viele lästige, bürokratische Arbeitsschritte von früher nicht mehr nötig. Wir bieten heute einen deutlich besseren, zeitgemäßen Service – und wir sparen Zeit. Die können wir in unser Unternehmen und in die persönliche Begleitung der Angehörigen investieren.

Sie haben großen Erfolg mit Ihren digitalen Services – machen Sie viel Werbung dafür?

Tatsächlich äuft das meiste direkt über das Trauergespräch. Dort zeigen wir den Angehörigen ganz selbstverständlich unsere digitalen Services und die Resonanz ist sehr positiv.

Natürlich präsentieren wir unsere digitalen Angebote auch auf unserer Website und erwähnen sie in den sozialen Medien. Aber ehrlich gesagt: Die stärkste „Werbung“ machen die Services selbst.

Durch die enorme Reichweite des Gedenkportals werden viele Menschen automatisch auf unsaufmerksam. Und die Erinnerungsbücher wandern im Bekanntenkreis wie kleine Marken-Botschafter mit unserem Logo herum. Das erzeugt eine ganz natürliche Sichtbarkeit, die viel authentischer wirkt als jede klassische Werbung.

Was möchten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen noch gerne mitgeben?

Ein ganz praktischer Tipp vorweg: Man muss digitale Services gar nicht endlos erklären.

Wichtig ist auch: Macht euch klar, dass digitale Kundenbegleitung eure persönliche Begleitung ergänzt, nicht ersetzt. Sie schließt das Analoge überhaupt nicht aus. Zum Beispiel brachte mich die über 90‑jährige Oma meines Freundes auf eine Idee: Sie fragte, ob ihre entzündeten Kerzen denn auch wirklich „bleiben“. Ja, auf dem Gedenkportal bleiben sie erhalten – aber zusätzlich habe ich das Erinnerungsbuch in Gedenkbuch umbenannt und drucke dort alle Kerzentexte und Kondolenzen von der Gedenkseite ab. Das ist für viele ein unglaublich tröstlicher Mehrwert.

Was ich euch raten kann: Traut euch einfach! Steigt in die digitale Kundenbegleitung ein. Macht es, ohne auf die zweifelnden Stimmen anderer zu hören. Und vor allem: Seid selbst überzeugt von eurem digitalen Angebot – dann begeistert ihr auch Angehörige und Mitarbeitende.

Ganz wichtig: Wenn Mitarbeitende zögern, bleibt geduldig und hartnäckig. Teilt positive Rückmeldungen mit ihnen, zeigt ihnen die spürbare Entlastung und den konkreten Nutzen für Angehörige. Oft braucht es nur ein paar Aha‑Momente, bis der Knoten platzt.

Und an alle, die die Investition scheuen: Wenn man kein Geld in die Hand nimmt, kommt man auch zu nichts. Die Online‑Services von Rapid Data sind die Zukunft. Früher hat man viel Geld für Telefonbuch‑Einträge oder teure Online‑Werbung ausgegeben – das kann man sich heute dank Gedenkportal und Erinnerungsbuch komplett sparen.

 

Vielen Dank, lieber Herr Gommer, für diese spannenden Einblicke!

Weitere Infos: www.bestattungen-gommer.de

Ramona Peglow
Creative Director
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