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Ich bin ins Leben zurückgekehrt! Ein Kunstprojekt aus Japan

Ein Roboter als Erinnerungsträger: Das japanische Kunstprojekt wirft Fragen auf, wie Technologie Trauer beeinflusst – und wo Nähe künstlich wird.

Ein Roboter, der wie ein geliebter Mensch klingt. Der Roboter kann Hand- und Kopfbewegungen nachahmen, die die Person gemacht hat, als sie vor ihrem Tod befragt wurde. Eine in 3D-gedruckte Maske des Verstorbenen ersetzt das Gesicht. Wie werden Menschen in Zukunft trauern, wenn jeder Haushalt einen Roboter hat? Ist das die Zunkunft des Trauerns?

Es handelt sich um das künstlerische Projekt „Digitaler Schamane“ der japanischen Künstlerin Etsuko Ichihara. Japaner gehen schon heute selbstverständlicher mit Robotern um als jede andere Nation. Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Tod bringt die Technologie mit der Tradition der Japaner zusammen, wonach die Zeit der Trauer nach der Beerdigung 49 Tage beträgt. Dann fällt die Maske vom Gesicht.

Auf die Frage, was von einer solchen „Trauerverarbeitung“ in der Realität zu halten ist, sagt die Künstlerin selbst: „Ich denke, es wird die Hinterbliebenen ernsthaft daran hindern, weiterzugehen.“

Ramona Peglow
Creative Director
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