Schaut mal, da fährt ein Sarg
Ein Sarg mitten im Straßenbild: Das Sarg-Fahrrad aus Oldenburg provoziert Blicke – und stellt die Frage, ob Offenheit den Tod enttabuisiert oder Grenzen überschreitet.
In Oldenburg hat ein Künstler ein Sarg-Fahrrad gebaut. Mit dem kann man einen Sarg quer durch die Stadt zum Friedhof fahren. Nicht mehr durch Vorhänge an den Scheibenfenstern des Bestattungswages dezent verborgen. Nicht mehr unauffällig in einem weißen Transporter, auf dem das Logo des Bestatters kaum auffällt. Nein, völlig offen, ohne Sichtschutz. Alle Nachbarn drücken sich die Nasen an den Fenstern platt. Ist das nun ein Tabubruch oder eine Entabuisieurng des Todes?
In früheren Zeiten hat der Trauerzug auf der Strasse den Verkehr aufgehalten. Jetzt drehen sich alle nach dem ökologisch korrekten Sarggefährt um. Wird so der Tod in die Gesellschaft zurückgeholt? Löst sich auf diese Weise die anerzogene Angst vor der Endlichkeit auf? Andererseits gibt es Leute, die sind so fahrradbegeistert, dass die letzte Fahrt im Auto ein Verrat am Lebenskonzept wäre. Ein Bestatter mit Sargrad kommt in die Presse. So verbindet sich das Friedhofsradeln als gelungenes Markting mit dem letzten Statement umweltbewusster Sterblicher.
Das könnte Sie auch interessieren:

Gemeinsam erinnern, gemeinsam helfen: Das Gedenkportal mit Spendenfunktion
Wenn Anteilnahme mehr sein kann als liebe Worte: In Schweden wird bereits in 82 % der Sterbefälle über die Gedenkseiten der Bestattungshäuser im Rapid Data Gedenkportal gespendet. Was dort gelebter Standard ist, schafft die ab sofort fest integrierte Spendenfunktion nun auch in Deutschland und Österreich: einen würdevollen, sicheren Rahmen für gemeinsames Erinnern und Helfen.

10 typische Fehler die Bestattungshäuser Zeit, Nerven und Umsatz kosten
Der Alltag im Bestattungshaus ist anspruchsvoll – und genau deshalb schleichen sich Fehler oft unbemerkt ein. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern aus Zeitdruck, Gewohnheit oder fehlender Struktur. Wir haben 10 typische Fehler gesammelt, die viele Betriebe Geld und Energie kosten. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie gegensteuern können, um spürbar entlastet zu werden und zukunftsfähig zu arbeiten.

DIE EICHE – eine der außergewöhnlichsten Ruhestätten Deutschlands
Wertvolle Empfehlung für Ihre Beratung zur Bestattungsart: Für Menschen, die für ihr letztes Zuhause Geborgenheit, Atmosphäre und kulturelle Tiefe suchen, ist in Lübeck ein ganz besonderer Ort entstanden: das Kolumbarium DIE EICHE. Das Herzensprojekt von Rapid Data Gründer Michael Angern und seiner Lebensgefährtin Peggy Morenz.