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5 Fragen an Willi Dussmann, Dussmann Bestattungen

Seit der österreichische Bestattermeister Willi Dussmann die kostenfreie Spendenfunktion auf seinen Gedenkseiten nutzt, bezeichnet er sich selbst als „eingetragener Fan“. Sein organisatorischer Aufwand hat sich deutlich reduziert und der Service wird mittlerweile aktiv nachgefragt. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen und verrät seinen Praxis-Tipp zur schnellen Bekanntmachung der Spendenfunktion.

„Spenden im Gedenkportal? Bei uns in Österreich sagt man dazu: Wien-Wien-Situation.“

Der 75-jährige Willi Dussmann führt den traditionsreichen Familienbetrieb Bestattung Dussmann im niederösterreichischen St. Andrä-Wördern. Seit Jahrzehnten beobachtet er, wie sich die Erwartungen von Angehörigen und das Bestatterhandwerk verändern. Eines ist für ihn immer gleich geblieben: Wer stehen bleibt, wird irgendwann überholt.

Deshalb schaut sich der erfahrene Bestattermeister neue Entwicklungen genau an und probiert sie am liebsten gleich aus. So auch die neue kostenfreie Spendenfunktion auf seinen Rapid Data Gedenkseiten. Sie ergänzt die klassischen Spendenwege wie Zahlschein und Spendenbox um eine moderne, digitale Möglichkeit.

Für den Österreicher ist das eine echte „Wien-Wien-Situation“ – wie er selbst mit einem Augenzwinkern sagt. Denn die Trauergemeinschaft profitiert von einem zusätzlichen Service, während sich für Willi Dussmann und sein Team der organisatorische Aufwand rund um Zahlscheine, Bargeld und die Abwicklung von Spenden deutlich reduziert.

Warum er sich selbst als „eingetragenen Fan“ der Spendenfunktion bezeichnet, weshalb die Menschen ihn inzwischen aktiv darauf ansprechen und warum digitales Spenden seiner Meinung nach schon bald zum Alltag gehören wird, erzählt er im Interview.

Herr Dussmann, wie sind Sie auf die Spendenfunktion für die Gedenkseiten aufmerksam geworden und wie verlief der Einstieg?

Ich habe von der Spendenfunktion über eine Rapid Data E-Mail erfahren. Solche Informationen schaue ich mir immer gerne an, weil mich Entwicklungen in unserer Branche interessieren und ich lieber vorne mit dabei bin, als später nachziehen zu müssen.

Mir war klar: Wenn du es nicht machst, macht es die Konkurrenz. Der Einstieg verlief unkompliziert. Deshalb wollte ich die neue Funktion gleich ausprobieren. Viele Spendenziele waren bereits vorhanden, die für uns wichtigen regionalen Organisationen habe ich einfach ergänzt. Von der Freiwilligen Feuerwehr bis hin zu kleineren Vereinen aus der Umgebung habe ich mir nach und nach einen eigenen Bestand aufgebaut. Jetzt habe ich die wichtigsten Spendenziele jederzeit griffbereit und kann bei Bedarf schnell darauf zugreifen oder neue ergänzen.

Wie wird die Möglichkeit des Online-Spendens von Angehörigen und der Trauergemeinschaft angenommen?

Die Spendenfunktion kommt sehr gut an! Nach den ersten Fällen hat sich unser neuer Service zunehmend herumgesprochen und kam immer mehr ins Laufen. Inzwischen werde ich regelmäßig darauf angesprochen. Angehörige sagen beim Aufnahmegespräch schon: „Ja, wir haben gelesen, dass Sie das jetzt anbieten.“ Das freut mich als Bestatter natürlich.

Meine persönlichen Tipps für die Bekanntmachung: Weist, wie wir am Anfang, zum Beispiel in einem Pop-up-Fenster auf eurer Startseite direkt auf die Möglichkeit hin, online zu spenden. Und informiert auch in euren Traueranzeigen darüber. Das wirkt!

Besonders gut kommt an, dass Spenden jederzeit möglich sind – unabhängig von Öffnungszeiten oder dem Ort, an dem jemand lebt. Gerade wenn Freunde oder Verwandte weiter entfernt wohnen oder nicht persönlich zur Trauerfeier kommen können, ist das ein großer Vorteil.

Ich habe außerdem den Eindruck, dass die Menschen solche digitalen Möglichkeiten heute zunehmend erwarten. Viele empfinden die Spendenfunktion als zeitgemäßen Service. Für mich ist das deshalb eine echte Aufwertung unseres Angebots. Ich freue mich jeden Tag, einen Blick auf die gesammelten Spenden zu werfen – es kommen hohe Summen zusammen, mit denen viel Gutes getan werden kann.

Was hat sich durch die Spendenfunktion für Sie im Arbeitsalltag verändert?

Spenden sind bei uns ein wichtiges Thema, für das ich vorher Zahlscheine oder eine Spendenbox genutzt habe. Ich hatte für die unterschiedlichsten Organisationen Zahlscheine auf Lager und musste diese verwalten. Die Spendenbox wiederum ist, wenn man ehrlich ist, eine eher vorsintflutliche Methode. Man nimmt sie nach der Trauerfeier mit nach Hause, zählt das Geld aus und organisiert anschließend die Übergabe. Das ist alles mit Aufwand verbunden und bringt eine große Verantwortung mit sich.

Mit der Spendenfunktion läuft alles deutlich einfacher. Die Spendenziele sind sofort griffbereit. Angehörige und Trauergemeinschaft können unabhängig von Zeit und Ort spenden, während ich mich nicht mehr um Zahlscheine, Bargeld oder die Abwicklung kümmern muss.

Ein großer Vorteil ist für mich auch, dass automatisch eine Spendenquittung erstellt werden kann. Das wünschen sich viele Menschen heute einfach. Für mich ergänzt die Spendenfunktion die klassischen Wege deshalb sehr sinnvoll und nimmt allen Beteiligten Arbeit ab.

Welche Rolle wird digitales Spenden Ihrer Meinung nach künftig spielen?

Ich glaube, dass solche Angebote in Zukunft immer selbstverständlicher werden. Das erleben wir ja auch bei anderen digitalen Services. Früher waren Online-Kondolenzen und virtuelle Gedenkkerzen für viele noch etwas Ungewöhnliches. Heute fragen Angehörige ganz selbstverständlich nach einer Gedenkseite.

Dabei geht es nicht nur um jüngere Menschen. Ich habe es damals selbst erlebt, als ich noch kein Gedenkportal hatte: Da kamen die 80-jährigen Omas auf mich zu und fragten, warum sie denn keine Kerze bei mir im Internet anzünden können. Da merkt man, wie sehr sich die Erwartungen verändert haben.

Beim Spenden sehe ich eine ähnliche Entwicklung. Heute gibt es noch Menschen, die lieber einen Zahlschein mitnehmen oder Geld in die Spendenbox werfen. Das wird es auch weiterhin erstmal geben. Aber ich bin überzeugt, dass digitale Spenden zukünftig genauso selbstverständlich sein werden wie digitale Kondolenzen auf Gedenkseiten. Deshalb finde ich es wichtig, solche Möglichkeiten schon heute anzubieten.

Was möchten Sie Ihren Kolleginnen und Kollegen noch gerne mitgeben?

Wenn ihr als modernes Bestattungshaus wahrgenommen werden möchtet, solltet ihr euch die Spendenfunktion unbedingt anschauen. Ich bin ein eingetragener Fan davon!

Die Einrichtung ist einfach, die Darstellung übersichtlich und aus meiner Sicht fehlt nichts. Solche Services setzen sich langfristig von selbst durch. Die Menschen vergleichen heute einfach viel stärker als früher. Irgendwann fragen Angehörige ganz automatisch: „Beim Bestatter Dussmann kann ich online spenden – warum geht das bei euch nicht?“

Vielen Dank, lieber Herr Dussmann für diese wertvollen Einblicke!

Weitere Informationen zur kostenfreien Spendenfunktion im Gedenkportal.

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Ramona Peglow
Senior Marketing Manager
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