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Wie KI die Branche wirklich verändert

Wie funktioniert künstliche Intelligenz? Wie kann sie mehr Zeit für Angehörige schaffen? Und warum ist eine KI, die direkt in die Bestattersoftware integriert ist, frei zugänglichen Systemen überlegen? Diese und andere Fragen beantwortet Rapid Data Geschäftsführer Christian Lang in diesem Beitrag.

KI führt kein Trauergespräch – genau deshalb sollten Bestatter sie nutzen.

Ein Beitrag von Christian Lang | Rapid Data Geschäftsführer & CEO

KI kann in Sekunden eine Rechnung erstellen, einen Text entwerfen oder Termine sortieren. Was sie nicht kann: einen Menschen in einem der schwersten Momente seines Lebens begleiten. KI führt kein Trauergespräch, spürt nicht, wann Menschen Orientierung brauchen oder wann es besser ist, einen Moment lang nichts zu sagen. Genau das ist der Grund, warum ich an künstliche Intelligenz im Bestattungswesen glaube. Weil sie den Menschen nicht ersetzt. Sondern weil sie all das übernehmen kann, was Bestatterinnen und Bestattern heute Zeit raubt, die eigentlich den Angehörigen gehören sollte.

KI verändert das Bestattungswesen wie viele Technologien vor ihr. Das Auto hat Überführungen über größere Distanzen ermöglicht. Das Mobiltelefon hat eine neue Flexibilität geschaffen. Computer und Internet haben neue Abläufe, Prozesse und Formen des digitalen Gedenkens hervorgebracht.

Und die KI? Wenn weniger dokumentiert werden muss, Informationen schneller gefunden und Routineaufgaben automatisch erledigt werden, entsteht Freiraum. Freiraum für Beratung. Freiraum für Organisation. Freiraum für die Begleitung von Menschen. Genau darin sehe ich die eigentliche Chance in unserer Branche.

Wie funktioniert KI eigentlich?

Wenn wir heute über ChatGPT, Copilot oder andere KI-Systeme sprechen, reden wir meist über sogenannte Large Language Models – große Sprachmodelle. Der Begriff beschreibt bereits recht gut, wie diese Systeme arbeiten.

Im ersten Schritt werden sie mit enormen Mengen an Informationen trainiert: Büchern, Artikeln, Webseiten, Gesetzestexten und vielen weiteren Quellen. Dabei lernt die KI nicht einzelne Fakten auswendig. Sie lernt Muster. Im zweiten Schritt erkennt sie Zusammenhänge innerhalb dieser Muster. Sie berechnet Wahrscheinlichkeiten und analysiert, welche Wörter, Formulierungen oder Informationen typischerweise miteinander verbunden sind.

Wenn wir eine Frage stellen, folgt schließlich der dritte Schritt: die Vorhersage. Die KI sucht nicht nach einer fertigen Antwort, sondern berechnet auf Basis ihres Trainings, welche Antwort mit hoher Wahrscheinlichkeit passend sein könnte. Deshalb entstehen Texte, Zusammenfassungen oder Vorschläge oft innerhalb weniger Sekunden.

Drei Dinge sind dabei besonders wichtig: KI lernt aus Daten. KI trifft keine Entscheidungen, sondern macht Vorschläge. Und KI kann sich irren oder Informationen erfinden. Deshalb bleibt menschliche Kontrolle unverzichtbar.

Natürlich gibt es Einwände – und sie sind ernst zu nehmen

Ersetzt KI meine Mitarbeiter? Was passiert mit meinen sensiblen Daten? Kann KI Fehler machen? Darf ich Fotos, Kundendaten und Notizen aus einem Trauergespräch überhaupt in ein frei zugängliches KI-System eingeben? Diese Fragen höre ich immer wieder, und völlig zu Recht. Denn gerade im Bestattungswesen wird mit hochsensiblen Informationen gearbeitet, die nicht in öffentliche Systeme gehören. Die Schlussfolgerung darf aber nicht sein: Dann nutzen wir eben keine KI. Sondern: Wir brauchen die richtige KI.

Frei zugängliche versus betriebseigene KI

Viele Bestatterinnen und Bestatter nutzen frei zugängliche KI-Systeme in ihrem Arbeitsalltag. Das zeigt: Der Bedarf ist da. Aber eine frei zugängliche KI ist nun einmal offen, allgemein und nicht auf die besonderen Anforderungen eines Bestattungsunternehmens zugeschnitten.

Sie kann auf umfangreiches Wissen zugreifen und bei vielen Aufgaben unterstützen. Sie kennt jedoch weder die Aufträge noch die Fristen, Aufgaben, Lagerbestände, Umsätze und Abläufe eines Bestattungshauses. Und genau hier liegt der entscheidende Unterschied. Denn für Bestatterinnen und Bestatter geht es nicht nur darum, was eine KI leisten kann. Es geht auch darum, mit welchen Daten sie arbeitet und wie sicher mit diesen Daten umgegangen wird.

Warum der Rapid Next KI-Assistent einen Unterschied macht

• Entwickelt für Bestattungsunternehmen
• Direkt in Ihre Software integriert
• Arbeitet mit echten Auftrags- und Unternehmensdaten
• Alle Daten bleiben bei Ihrem Bestattungshaus
• Keine Weitergabe an Dritte
• DSGVO-konform und sicher
• Kennt Abläufe, Fristen und Vorgänge
• Liefert Antworten und Handlungsvorschläge
• Basiert auf 35 Jahren Branchenerfahrung

Betriebseigener KI-Assistent – Entlastung mit Sicherheit

Der eigentliche Mehrwert beginnt dort, wo KI nicht mehr außerhalb des Unternehmens arbeitet, sondern Teil der täglichen Abläufe wird. Deshalb haben wir einen KI-Assistenten direkt in unsere neue, webbasierte Bestattersoftware Rapid Next integriert. Denn im Bestatteralltag geht es selten um eine einzelne Information. Es geht darum, den Überblick zu behalten: Welche Aufgaben dürfen heute nicht liegen bleiben? Welche Rechnungen sind überfällig? Welche Artikel müssen nachbestellt werden? Wie viel Umsatz haben wir im letzten Quartal gemacht?

Der in Rapid Next integrierte KI-Assistent kann genau solche Fragen in Sekunden beantworten. Er liefert die passenden Informationen aus dem eigenen Unternehmen, erkennt Zusammenhänge und unterstützt dabei, die nächsten Schritte einzuleiten. Aus einer offenen Rechnung wird eine Zahlungserinnerung, aus einer überfälligen Aufgabe eine Wiedervorlage, aus einer Auswertung eine konkrete Handlungsempfehlung.

Und das ist erst der Anfang. Wir sehen noch viele Möglichkeiten, Bestattungsunternehmen durch KI sinnvoll zu unterstützen. Gemeinsam mit der Branche denken wir kontinuierlich weiter – immer mit Blick auf die Anforderungen des Marktes und die Aufgaben, die Bestatterinnen und Bestatter Tag für Tag bewältigen.

Ein Punkt, der für mich wesentlich ist: Die Basis des Bestattungsberufs ist Vertrauen. Das gilt auch für unseren KI-Assistenten. Bestattungshäuser müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Daten sicher aufgehoben sind. Deshalb arbeitet der KI-Assistent in Rapid Next in einer geschützten Umgebung. Die Daten bleiben im jeweiligen Bestattungsunternehmen und werden weder mit anderen Bestattern geteilt noch zum Training öffentlicher KI-Systeme verwendet.

Unser Ziel ist dabei nicht die Technologie selbst. Unser Ziel ist es, Bestatterinnen und Bestatter im Alltag bestmöglich zu entlasten. Denn jede Aufgabe, die schneller erledigt wird, schafft Raum für das, was wirklich zählt: die einfühlsame Begleitung von Menschen.

Weitere Informationen zu Rapid Next und dem KI-Assistenten:
www.rapid-data.de/kontakt

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Ramona Peglow
Senior Marketing Manager
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